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 der durch einen Unfall auf der linken Fahrbahn ausgelöst wurde. Zunächst versuchten beide Spieler auf eigene Faust eine Route durch den Autobahn – Dschungel zu finden. Das schlug leider fehl.

Durch ständigen Kontakt mit dem Präsidium und der gesamten sportlichen Leitung des FC Bine gelang es jedoch 4 Polizeiwagen und 2 Polizei Motorräder zu den verschollenen Spielern zu schicken. Mit Blaulicht wurde dann eine Gasse für beide Spieler frei gemacht und mit einer beachtlichen Polizeieskorte gelangten beide Spieler zwar mit einiger Verspätung aber doch noch früh genug in die Halle und konnten anschließend dem Spiel entscheidende Impulse geben.

Natürlich waren auch die Zuschauer in der Soccerworld Halle Unna nervös geworden. Ohne den frisch dekorierten Chris Meier und dem Torjäger hätte man sicherlich eine Neuansetzung des Spiels in Erwägung ziehen müssen. Die Zuschauer hätten wahrscheinlich ihr Geld vom Veranstalter zurück gefordert. Aber, es sollte alles gut werden.

Der Sportdirektor hatte ein Team Austria gebildet, welches geschlossen in rot – weißen Farben antrat. Da der Sportdirektor aus Kroatien stammt, konnte er sich nicht entscheiden, ob er nun für Deutschland spielen sollte. Er entzog sich der Verantwortung, indem er in das Austria Team wechselte und der gegnerischen Mannschaft, Team Deutschland in Schwarz - Rot – Gold den Kampf ansagte.

Glücklicherweise ersetzte in der Austria Hintermannschaft der Präsident Alfons den anfangs schmerzlich vermißten Chris und stopfte etliche Löcher in der Abwehr, ohne die Offensive zu vernachlässigen. Eine beeindruckende Leistung. Nachdem mit ohrenbetäubenden Martinshorn und Blaulicht die Polizeieskorte Chris in die Halle brachte, konnte Alfons eine wohlverdiente Pause einlegen und Chris die Verantwortung übertragen.

Zur Aufstellung insgesamt bleibt anzumerken, dass Team Austria in folgender Besetzung spielte: Meinolf (TW), Zeljko, Alfons (Chris), Ralle und Matthes

Team Deutschland spielte wie folgt: Toni, Ulf, Gregor, Ecki, Martin

Anfangs musste Team Deutschland mit einem Spieler weniger spielen, was zweifellos für Austria ein gewisser Vorteil war. Die Österreicher hatten diese Entscheidung am grünen Tisch gewonnen. Ähnlich wie Italien bei der letzten Fußball WM in Deutschland, hatten Reporter diese umstrittene Entscheidung ins Rollen gebracht. Auch bei der diesjährigen EM muss man also mit solchen fragwürdigen Entscheidungen rechnen. Insbesondere dann, wenn der Sportdirektor mit dem Präsidenten gemeinsame Sache macht und unglaubliche Konstellationen herbeigeführt werden. Der Trainer vom FC Bine, Reinhard Saftig, kann davon wahrlich ein Lied singen, denn sein Vertrag wurde immer noch nicht vom Sportdirektor und dem Präsidenten gegengezeichnet und ist somit schwebend unwirksam, ohne, dass dies die momentane finanzielle Entschädigung in irgendeiner Weise beeinflußt.

Zum Spielgeschehen. Durch die zahlenmäßige Übermacht bevorteilt, führte Team Austria sehr schnell durch eine Traumkombination zwischen Alfons, Zeljko und Matthes 1 : 0. Zum ersten Mal kamen Erinnerungen an Cordoba auf und natürlich waren die Zuschauer in ihren Gedanken bei Hans Krankel. Doch Matthes hat so gar nichts an sich, was an den Spielertypen Hans Krankel erinnert. Er ist pfeilschnell, dribbelstark, lauffreudig und ist im Gegensatz zu diesem gewissen Krankel auch bereit die eigene Abwehr immer wieder tatkräftig zu unterstützen.

Sehr schnell konnte sich Team Austria absetzen. Obwohl Ulf einige sehenswerten Tore gelangen, hing er oft in der Luft und sehnte sich förmlich nach einem spielstarken Anspielpartner im Sturm. Endlich wurden seine Sehnsüchte erhört und Ecki kam mit viel Drive in die Halle. Nun hatte Team Deutschland endlich eine reelle Chance.

Den 4 Tore Vorsprung der Rot - Weißen galt es erst einmal zu egalisieren. Obwohl Ecki wie entfesselt spielte, sollte es erst einmal unmöglich sein, dies zu schaffen. Immer wieder konnten Ecki und Ulf wunderschöne Spielzüge vortragen und Tore schießen. Aber es half alles nichts. Zeljko, Chris und Matthes hatten eine unglaubliche Weitschuß Quote. Sie trafen das Tor aus größter Entfernung und jedes Mal senkte sich die Kugel ins deutsche Netz. Nun zahlte sich der kluge Schachzug vom Sportdirektor und Präsidenten aus, Deutschland den Torhüter zu versagen. Im Gegensatz dazu hielt Meinolf prächtig und zeigte sensationelle Paraden. Er war schneller auf der Erde, als es ein Uli Stein je vermocht hätte und Deutschland hätte gerne einen gesunden Gregor oder Robert gehabt. Fehlanzeige.

Auch nach dem zweiten Drittel führte Team Austria noch mit einem Tor Vorsprung. Doch nach der 2. Drittelpause drehte Deutschland mächtig auf. Vor allem Ecki peitschte seine Mannschaft immer wieder nach vorne, half in der Abwehr aus, erkämpfte sich den Ball in den eigenen Reihen und schoß nach einem sehenswerten Slalom über das ganze Feld selbst zum hochverdienten Ausgleich ein.

Hierbei fiel im deutschen Team besonders auf, dass die beiden konkurrierenden Torjäger, Ecki und Ulf, sich gegenseitig mit Traumvorlagen halfen und mannschaftsdienlich spielten. Es war einfach vorbildlich. Nun griffen auch die deutschen Tugenden: Kampfgeist, Spielintelligenz, Einsatz, technisch feine Kombinationen gepaart mit Entschlossenheit und Disziplin führten schließlich zu einem immer größer werdenden Vorsprung. Inzwischen musste Alfons leider das Feld räumen. Er hatte sich völlig verausgabt und musste als Zuschauer auf der Trainerbank verzweifelt mit ansehen, wie Team Austria das Heft aus der Hand gab.

Die Weitschüsse gingen nicht mehr ins Tor, der Abwehrverband brach unter dem Wirbel von Ulf und Ecki auseinander und der arme Torwart Meinolf konnte jedem Zuschauer nur noch leid tun. So war es fast eine kleine Sensation, dass der Schiedsrichter ihn nicht vom Platz stellte, als Ecki wieder einmal von Gregor eine mustergültige Flanke vor dem österreichischen Tor bekam und Meinolf aus seinem Strafraum eilte und den Ball Ecki mit der Hand vor dem Körper wegfischte.

Doch kein deutscher Spieler forderte die fällige rote Karte. Zu groß war schon die Diskrepanz auf dem Platz geworden. Immerhin erhielt Meinolf zurecht von den deutschen Spielern für diese Unsportlichkeit aufmunternden Beifall, was zumindest dazu führte, dass Meinolf hilfesuchend den Sportdirektor mit seinen Augen suchte und natürlich rötliche Farbe, gemäß seines Trikots im Gesicht annahm.

In der Nachspielzeit hatte Team Deutschland noch eine sehenswerte Kombination zwischen Toni und Martin. Toni hatte Martin mustergültig frei gespielt, der zum hochverdienten Siegtreffer einschoß. Team Deutschland hatte völlig verdient mit 10 Toren Vorsprung gewonnen. Ende gut – Alles gut. Die EM kann beginnen.

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